Vulkanlandschaft der Auvergne: die Puys zu Fuß entdecken
In der Mitte Frankreichs steht eine Kette erloschener Vulkankegel so dicht nebeneinander, dass man von einem Gipfel aus die nächsten zehn zählen kann. Die Puys sind niedrig, rund und begehbar, und sie machen aus einer Wanderwoche eine Reihe kurzer, sehr unterschiedlicher Aufstiege.
Vulkanlandschaft verstehen: drei Formen, drei Wege
Nicht jeder Kegel sieht gleich aus, und der Unterschied ist am Weg spürbar. Manche sind gleichmäßig aufgeschüttet und lassen sich in einer knappen Stunde umrunden. Andere haben einen offenen Krater, in den ein Pfad hineinführt. Wieder andere tragen einen See auf dem Grund.
- Kegel mit Gipfelweg für die weite Aussicht
- Krater mit Innenpfad für den Blick von unten
- Kraterseen für die lange Mittagspause
Hochweiden statt Hochgebirge
Zwischen den Kegeln liegen Weiden, auf denen im Sommer Rinder stehen, und Buchenwälder an den Nordhängen. Die Höhenunterschiede bleiben moderat, das Wetter nicht: Über der offenen Fläche zieht ein Gewitter schneller auf, als man den Rückweg schafft.
Diese Berge fordern keine Technik. Sie fordern nur, dass Sie den Himmel im Blick behalten.
Wann sich der Weg besonders lohnt
Im Frühsommer blühen die Weiden, und die Sicht reicht an klaren Tagen über die halbe Kette. Im Herbst färben sich die Buchen, und der Morgennebel steht in den Senken zwischen den Kegeln, während die Gipfel längst in der Sonne liegen. Beides sind Bilder, für die sich ein früher Aufbruch lohnt.
Wer mehrere Tage bleibt, kombiniert die Gipfel mit den Käsedörfern am Fuß der Kette. Die Wege sind gut markiert, die Etappen kurz genug für Familien, und am Ende einer Woche haben Sie eine Landschaft gesehen, die geologisch jung und landwirtschaftlich sehr alt ist.